Coaching ist in den letzten Jahren zu einem geflügelten Begriff geworden. Gefühlt „coacht“ heute jeder jeden und genau das sorgt mitunter für Verwirrung. Was genau ist eigentlich Coaching? Was kann es leisten und wo liegen die Grenzen? Zeit, mit den fünf häufigsten Irrtümern aufzuräumen:
1. „Coaching ist doch nur was für Manager.“
Coaching stammt zwar ursprünglich aus der Unternehmenswelt, hat sich aber längst weiterentwickelt. Heute profitieren Menschen in ganz unterschiedlichen Lebensphasen und Situationen davon, etwa in Umbruchzeiten, bei beruflicher Neuorientierung, Entscheidungsfindungen oder dem Wunsch nach persönlichem Wachstum. Coaching ist für alle da, die sich selbst besser verstehen, klarer sehen oder gezielter handeln möchten ganz unabhängig von Jobtitel oder Hierarchie.
2. „Im Coaching bekomme ich endlich Ratschläge, was ich tun soll.“
Coaching ist keine Beratung und das ist gut so. Ein Coach gibt keine fertigen Lösungen vor, sondern begleitet Sie dabei, Ihre eigenen Antworten zu finden. Sie sind der Experte oder die Expertin für Ihr Leben. Coaching hilft, die eigenen Ressourcen (wieder) zu entdecken und in die Handlung zu kommen. Es geht um Selbstwirksamkeit, nicht um Belehrung.
3. „Coaching ist dasselbe wie Therapie.“
Nein, ist es nicht. Coaching ist keine Behandlung psychischer Erkrankungen; dafür ist die Psychotherapie zuständig. Coaching richtet sich an gesunde Menschen in herausfordernden Situationen. Wer unter Depressionen, Angststörungen oder Traumafolgen leidet, braucht eine therapeutische Begleitung. Manchmal kann Coaching aber eine gute Ergänzung zur Therapie sein oder nach der Therapie unterstützen, um neue Ziele zu entwickeln.
4. „Coaching bringt doch sowieso nichts, es ist reine Geldmacherei.“
Ein fundiertes Coaching ist ein klar strukturierter Prozess mit professionellem Rahmen. Seriöse Coaches arbeiten transparent, kompetenzbasiert und zielorientiert und nicht mit leeren Versprechungen. Richtig eingesetzt kann Coaching Klarheit schaffen, Handlungsspielräume erweitern und Veränderung ermöglichen. Voraussetzung ist, dass es auf Augenhöhe stattfindet und zum Anliegen passt.
5. „Ein Coaching muss tief in die Vergangenheit gehen.“
Nicht unbedingt. Coaching ist grundsätzlich zukunfts- und lösungsorientiert. Die Vergangenheit wird nur dann thematisiert, wenn sie für aktuelle Themen relevant ist. Der Fokus liegt darauf, was Sie heute tun können für ein Morgen, das besser zu Ihnen passt. Der Blick geht nach vorn, nicht zurück.
Coaching kann neue Perspektiven öffnen, aber es ersetzt keine Therapie.
Es eignet sich besonders für Menschen, die mitten im Leben stehen, Veränderungen anstoßen wollen oder sich weiterentwickeln möchten. Wenn Sie unsicher sind ob Coaching das Richtige für Sie ist, klären wir das gerne in einem kostenfreien telefonischen Erstgespräch.
Sie müssen nicht alles allein schaffen. Ich begleite dich gern.