Entspannungsverfahren

Entspannungsverfahren werden in der modernen Naturheilkunde immer wichtiger. Die Belastungen, denen wir heute ausgesetzt sind, nehmen ständig zu, der Stress steigt ständig an.

 

Entspannung ist das Gegenteil von Stress.

Unsere Physiologie braucht beides in einem ausgewogenen Gleichgewicht, d.h. je mehr die Belastung zunimmt, desto wichtiger wird die Entspannung. Im Alltag verfolgen wir unsere Ziele, organisieren und managen unser Leben. In der Entspannung regenerieren wir und tanken neue Energie.

Die natürlichste Entspannung ist ein regelmäßiger nächtlicher ungestörter Schlaf. Die effektivste Entspannung ist die Tiefenentspannung, in der wir wach bleiben. Körper und Geist beginnen sich zu entspannen, der Mensch fühlt sich wohl und findet zu sich selbst. Eine Tiefenentspannung erfrischt und tut jedem gut.

Es gibt Menschen, denen Entspannung schwerfällt. Aber keine Sorge, Entspannung kann man lernen!

Ich biete Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training an. Beide sind wissenschaftlich und Evidenz basiert anerkannt.

 

 

Progressive Muskelentspannung

Der Begründer der Methode ist Edmund Jakobson (1888 – 1983), ein amerikanischer Arzt. Er fand heraus, dass sich bei Stress die Muskelfasern nach und nach verkürzen und es damit auch zu einer permanenten körperlichen Anspannung kommt. Bei der Progressiven Muskelentspannung lernt man, Muskelgruppen zu entspannen. Dies führt nach und nach zu einem Herabsetzen des Muskeltonus, was sich wiederum auf die psychische Ebene überträgt und auch dort zu Entspannung führt.

 

Die Progressive Muskelentspannung wird zunächst im Liegen erlernt und später auch im Sitzen und Stehen geübt. Anfänglich werden 17 Muskelgruppen nacheinander entspannt (z.B. Oberschenkel, Unterschenkel und Zehen), dann wird reduziert: zunächst auf 7 Muskelgruppen (z.B. das ganze Bein), dann auf 4 Muskelgruppen (z.B. beide Beine und Gesäß) und zum Schluss alle Muskeln auf einmal (Blitzentspannung).

 

Um ein Gespür für die einzelnen Muskeln zu entwickeln, werden diese zuerst ein paar Sekunden angespannt und dann entspannt, d.h. die Spannung „losgelassen“. Sinn und Zweck dabei ist, dass der Mensch lernt, den Unterschied zwischen einem angespannten und einem entspannten Muskel zu spüren, um das entspannte Gefühl auch mental zu bemerken, in seinen Alltag zu übertragen und einzubinden.

 

Die Progressive Muskelentspannung gilt als die einfachste erlernbare Entspannungsmethode. Nach meiner Erfahrung ist Sie v.a. für Menschen geeignet, die sich bei rein mentalen Entspannungsverfahren wie dem Autogenen Training langweilen. Bei der Progressiven Muskelentspannung ist man durch das bewusste An- und Entspannen der Muskulatur aktiv und beschäftigt.

 

Sie wissen nicht, ob die Progressive Muskelentspannung die richtige Methode für Sie ist? Probieren Sie es einfach aus! Abonnieren Sie meinen Newsletter und erhalten Sie Zugang zu einer „Kostprobe“.

 

 

 

Autogenes Training

Der Begründer der Methode ist Johannes Heinrich Schultz (1884 – 1970), ein deutscher Psychiater. Autogenes Training bedeutet wörtlich „eine durch Training selbst herbeigeführte Entspannung“. Beim Erlernen der Methode unterstützt der Trainer zunächst „von außen“.

Autogenes Training wird in der Regel im Liegen praktiziert, eine sitzende Position ist auch möglich. Grundsätzlich kann Autogenes Training auch im Stehen durchgeführt werden; das ist aber nicht üblich. Von außen betrachtet, passiert beim Autogenen Training nichts. Es ist eine mentale autosuggestive Methode, vergleichbar mit einer Selbsthypnose.

Beim Erlernen des Autogenen Trainings durchläuft man verschiedene Phasen, die nach und nach immer weiter und schneller in die Entspannung führen. Dabei werden vom Trainer zur Anleitung einfache formelhafte Texte gesprochen, die der Lernende sehr schnell verinnerlicht und für sich selbst innerlich anfängt zu wiederholen, z.B. „Meine Arme sind warm, ganz warm, wohlig warm“.

Man erlernt zunächst die sog. Grundübungen, die auf das Beherrschen einer selbst herbeigeführten Entspannung abzielen. Dazu gehören die Ruhe-, Schwere- und Wärmeübung. Danach folgen die sog. Organübungen für die Regulation der Verdauung (Sonnengeflechtsübung), der Atmung und des Kreislauf Systems. Am Schluss folgt die sog. Stirnkühle, die immer dann angewendet wird, wenn nach dem Autogenen Training „Hirnarbeit“ ansteht, denn sie fördert die Konzentration. Wird Autogenes Training vor dem Schlafengehen praktiziert, lässt man sie weg.

Sie wissen nicht, ob das Autogene Training die richtige Methode für Sie ist? Probieren Sie es einfach aus! Abonnieren Sie meinen Newsletter und erhalten Sie Zugang zu einer „Kostprobe“.