Stoffwechsel & Energie

Stoffwechsel ist mehr als Gewicht und Blutzucker

Wenn vom Stoffwechsel die Rede ist, denken viele Menschen zuerst an Übergewicht oder daran, ob sie einen „schnellen“ oder „langsamen“ Stoffwechsel haben. Tatsächlich umfasst Stoffwechsel sehr viel mehr.

Unser Körper nimmt fortlaufend Stoffe auf, wandelt sie um, speichert oder nutzt sie und scheidet aus, was er nicht mehr benötigt. Damit sind nicht nur Blutzucker und Körpergewicht betroffen. Auch Verdauung und Darm, Leber, Energiegewinnung und die Versorgung unserer Zellen gehören dazu.

Ein gut funktionierender Stoffwechsel stellt Energie dort bereit, wo sie gebraucht wird, und hilft dem Organismus, sich an wechselnde Anforderungen anzupassen. Gerät dieses Zusammenspiel aus dem Gleichgewicht, kann sich das ganz unterschiedlich bemerkbar machen.

 

Wie zeigt sich das im Alltag?

Mögliche Beschwerden und Situationen können sein:

  • Sie nehmen zu oder können trotz Veränderungen bei Ernährung und Bewegung nur schwer abnehmen.
  • Besonders am Bauch lagert sich zunehmend Fett ein.
  • Sie haben häufig Hunger oder Heißhunger, insbesondere auf Süßes oder Kohlenhydrate.
  • Nach dem Essen werden Sie müde und würden sich am liebsten hinlegen.
  • Ihre Energie schwankt im Laufe des Tages stark.
  • Sie fühlen sich häufig müde oder wenig leistungsfähig.
  • Sie haben das Gefühl, dass Ihr Körper Energie nicht mehr so gut bereitstellt wie früher.
  • Bei Ihnen wurden erhöhte Blutzucker-, Insulin-, Blutfett- oder Leberwerte festgestellt.
  • Eine Insulinresistenz, Fettleber oder ein metabolisches Syndrom wurde diagnostiziert oder steht im Raum.
  • Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Völlegefühl, Durchfall oder Verstopfung beeinträchtigen Ihren Alltag.
  • Bestimmte Lebensmittel werden zunehmend schlechter vertragen.
  • Sie haben das Gefühl, dass Ihre Verdauung nicht richtig funktioniert.
  • Sie möchten Ihren Stoffwechsel verbessern, wissen aber nicht, wo Sie sinnvoll anfangen sollen.

 

Was passiert biologisch?

Stoffwechsel bedeutet vereinfacht: Stoffe aufnehmen, umwandeln, nutzen und wieder ausscheiden.

Das geschieht auf mehreren Ebenen und verbindet zahlreiche Organe miteinander.

 

Darm und Mikrobiom – aufnehmen und kommunizieren

Im Verdauungstrakt wird unsere Nahrung zunächst aufgeschlossen. Nährstoffe werden so weit zerlegt, dass sie über den Darm aufgenommen und dem Körper zur Verfügung gestellt werden können.

Der Darm ist dabei weit mehr als ein Transportrohr. Seine Schleimhaut bildet eine wichtige Grenzfläche zwischen Außenwelt und Organismus. Gleichzeitig lebt hier ein komplexes Mikrobiom aus Billionen von Mikroorganismen. Diese Mikroorganismen verwerten Bestandteile unserer Nahrung und bilden Stoffwechselprodukte, die wiederum mit unserem Organismus kommunizieren.

Verdauung und Stoffwechsel lassen sich deshalb nicht vollständig voneinander trennen.

 

Die Leber – umwandeln, speichern und verteilen

Was über den Darm aufgenommen wird, gelangt zu einem großen Teil zunächst zur Leber.

Sie ist eines unserer wichtigsten Stoffwechselorgane. Die Leber verarbeitet und speichert Nährstoffe, reguliert den Zucker- und Fettstoffwechsel, bildet zahlreiche körpereigene Substanzen und hilft dabei, Stoffe so umzuwandeln, dass sie genutzt oder ausgeschieden werden können.

Gerade bei Übergewicht, Insulinresistenz oder erhöhten Blutfetten spielt deshalb auch die Stoffwechselgesundheit der Leber eine wichtige Rolle.

 

Stoffwechselregulation – Energie bereitstellen und speichern

Unser Organismus muss fortlaufend entscheiden, was mit der verfügbaren Energie geschieht: Wird sie unmittelbar benötigt, gespeichert oder aus vorhandenen Reserven wieder freigesetzt?

Hormone wie Insulin spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie helfen beispielsweise dabei, Glukose aus dem Blut in die Zellen aufzunehmen und Energie zu speichern.

Wenn diese Regulation zunehmend schlechter funktioniert, kann der Körper mehr Insulin benötigen, um dieselbe Wirkung zu erzielen. Eine solche Insulinresistenz kann sich lange entwickeln, bevor der Blutzucker deutlich erhöht ist. Gleichzeitig können sich Fettstoffwechsel, Körpergewicht und Leber verändern.

 

Mitochondrien – Energie in der Zelle

Am Ende muss die aufgenommene Energie dort ankommen, wo sie gebraucht wird: in unseren Zellen.

Hier spielen die Mitochondrien eine zentrale Rolle. Sie wandeln die Energie aus Nährstoffen in eine Form um, die unsere Zellen für ihre Arbeit nutzen können.

Muskeln, Gehirn, Organe und sämtliche Stoffwechselprozesse sind auf diese Energieversorgung angewiesen. Deshalb gehört zur Frage nach dem Stoffwechsel immer auch die Frage, wie gut Energie aufgenommen, verteilt und schließlich auf zellulärer Ebene bereitgestellt werden kann.

Darm, Leber, Stoffwechselregulation und Mitochondrien sind damit keine voneinander getrennten Themen. Sie bilden eine funktionelle Kette.

 

Was soll wieder möglich werden?

Vielleicht wünschen Sie sich,

  • wieder mehr und gleichmäßigere Energie über den Tag zu haben,
  • nach dem Essen nicht mehr regelmäßig müde zu werden,
  • Hunger und Heißhunger besser regulieren zu können,
  • Ihr Gewicht wieder besser beeinflussen zu können,
  • Bauchfett zu reduzieren,
  • Blutzucker-, Insulin-, Blutfett- oder Leberwerte zu verbessern,
  • einer beginnenden Stoffwechselerkrankung frühzeitig entgegenzuwirken,
  • sich nach dem Essen wieder wohlzufühlen,
  • weniger unter Blähungen, Völlegefühl oder anderen Verdauungsbeschwerden zu leiden,
  • besser zu verstehen, welche Ernährung zu Ihrem Stoffwechsel passt,
  • wieder körperlich leistungsfähiger zu sein und
  • Ihre Stoffwechselgesundheit langfristig zu erhalten.

 

Es geht nicht um einen möglichst „schnellen Stoffwechsel“.

Es geht darum, dass Aufnahme, Verarbeitung, Regulation und Energiegewinnung möglichst gut zusammenspielen, damit der Körper die Energie und Nährstoffe, die ihm zur Verfügung stehen, auch sinnvoll nutzen kann.

 

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  • Fields of Gold, ein Stoffwechsel anregender Tee, auch als Detox Tee geeignet
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